Das Denkmal auf der „Sporckhöhe“ - Kleiner Lindenberg

Etwa um 1930 beklagte man in der Ostheimer Zeitung, dass das Denkmal in der Ahornpflanzung sehr gelitten habe. Schließlich wurde es 1951 erneuert. Es erinnert an den Kaufmann Kaspar Friedrich Sporck, der am 03.09.1796 in Ostheim geboren wurde.

Das Denkmal auf der „Sporckhöhe“
Das Denkmal auf der „Sporckhöhe“

Seine Eltern waren der Posamentierer Kaspar und Katharine Sporck. Das Elternhaus lag am sog. „Majorsberg“, es brannte am 22.05.1878 ab. Kaspar Friedrich erlernte das Handwerk des Vaters. Als nach dem Wiener Kongress wieder friedliche Zeiten kamen, gingen die Seidenwarengeschäfte wieder besser. Ein damals in Rouen/Frankreich sesshafter Ostheimer, der Posamentierer Jacob Sporck,, rief seine Verwandten auf, ihm Junge Leute zu schicken. Kaspar Friedrich war der jüngste und folgte sofort der Bitte seines Vetters.

Durch seine Rechtschaffenheit und Bescheidenheit erwarb er sich bald Freunde. Er konnte sich selbständig machen und Marie Catherine Leprince aus Rouen wurde seine Lebensgefährtin. Sporck führte sein Geschäft mit solcher Umsicht, dass er zu Wohlstand gelangte. Ab 1832 besuchte er zusammen mit seiner Frau fast jedes Jahr seine Heimatstadt. Niemals verließ er sie, ohne die Armen bedacht zu haben.

Am 11.05.1883 starb Sporck im Alter von 89 Jahren. Da auch seine Frau „die glücklichsten Tage in Ostheim verbrachte“, sandte sie jährlich Geld für die Bedürftigen. Sie starb am 29.01.1891 mit 98 Jahren. Die Sporcksche Stiftung umfasste insgesamt 40.475,06 Mark. 1/3 sollte der Schule zufallen, 1/3 dem Krankenhaus und 1/3 den Armen der Stadt zukommen.

Dem Ehepaar verlieh die dankbare Stadt Ostheim 1880 das Ehrenbürgerrecht. Die Bildnisse beider Wohltäter fanden ein Ehrenplatz im Städtischen Krankenhaus, heute ist es das Orgelbau-Museum.

Unsere Hauptattraktionen:

  • Kirchenburg, größte Kirchenburg Deutschlands, Denkmal von nationaler Bedeutung; jeden Mittwoch (April bis Oktober) 11.00 Uhr Führung für Einzelpersonen; Gruppen jederzeit auf Anfrage (gerne auch kurzfristig). Das Kirchenburgenmuseum im Steinernen Gaden und die Wechselausstellungen im Kulturzentrum Kirchhofschule sind in der Regel Freitag bis Montag geöffnet. Weitere Informationen unter: www.lebendige-kirchenburg.de
  • Orgelbaumuseum im Schloss Hanstein , Infos unter Tel.: 09777 / 1743
    Öffnungszeiten: Mi bis Sa von 10 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr, Sonn- und Feiertage 13 - 17 Uhr Führungen mit Live-Musik für angemeldete Gruppen ab 10 Personen; Museumskonzerte im Veranstaltungskalender
  • Lichtenburg mit bewirtschaftetem Rittersaal und Gaststube
  • Hügelgräber
  • Bionade - Aktiv - Park neu beschilderte Nordicwalking- und Wanderstrecken im Premium - Bereich. Alle 15 Strecken haben einen Ausgangspunkt am Parkplatz "Streuwiese"
  • Wangereimuseum in der Marktstraße 9, jeden Donnerstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet. www.wagnereimuseum.de

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